Totgesagt leben länger: Keyword-Daten in den Webmaster Tools

Google Webmastertools wird plötzlich wieder ganz beliebt bei den Webmastern/SEO’s. Nachdem in Analytics immer mehr „not provided“ bei den Keys zu finden war, bietet WMT nun die Möglichkeit die Daten wieder sauber herauszulesen. Wer Webmastertools lange nicht mehr angeschaut hat, der dürfte überrascht sein. Dieses Tool wird im Jahr 2014 ein Revival erleben. Längst können dort mehr Daten als Crawling-Probleme und Benachrichtigungen rausgelesen werden.

Rückblende

Im Spätsommer 2013 kam der Paukenschlag: Plötzlich wurden immer mehr und mehr Keywords in Google Analytics nicht mehr angezeigt und im WWW wimmelte es von Blogbeiträgen über das Phänomen „not provided“. Jeder wusste es besser, warum es nun endgültig aus sei mit den Keyword-Daten. Auf diesen Zug sprangen natürlich auch sämtliche SEO-Tool-Anbieter, so wurden eifrig Verkaufsmassnahmen Newsletter versendet, in denen die Anbieter aufzeigten wie gut es doch möglich sei über ihr Tool genau die fehlenden Daten doch noch zu erheben.

Tick 77: Verknüpfung mit Adwords

Natürlich gab es auch einen Umweg um „halbwegs“ an die Daten zu kommen. Wer nämlich auf dieselben Keys AdWords Anzeigen geschalten hatte, der konnte sein Konto mit WMT verknüpfen und dort die Impressionszahlen wieder herauslesen. Somit wusste der Webmaster nach wie vor wie oft seine Seite (insbesondere bei Moneykeys) angezeigt wurde, konnte Klicks resp. CTR beobachten und weiterhin darauf optimieren.

Webmastertools – was war das noch gleich?

Dieses Tool wurde, aus welchen Gründen auch immer einfach mal eingesetzt und die Webseitenbetreiber haben sich schön brav verifiziert. Die User hatten einen groben Überblick über die eigene Seite, wer Probleme, Spamattacken, Serverausfälle oder ähnliches hatte wurde hierüber informiert. Einige wurden aber in den vergangenen Jahren auf eine ganz andere Weise von Google informiert, die Meldung über die unnatürlichen Links (Der Pinguin hatte zugschlagen). Wer es getroffen hat, der hat sich, gezwungenermassen, in der Vergangenheit öfters eingeloggt.

Keyworddaten sauber aufgelistet

Jetzt gab es in den WMT ein grösseres Update: Neu sind sämtliche Suchanfragen mit genauen Zahlen zu den Impressionen, Kicks, CTR sowie der Durchschnittlichen Position verfügbar. Die Filterkriterien können auf Devices und Land aufgesplittet werden, natürlich auch hier mit der Exportmöglichkeit sämtlicher Daten. Daneben werden auch die die „häufigsten Seiten“ angezeigt.

WMT vs. Analytics

Für mich ist klar, WMT wird im Jahr 2014 so oft aufgerufen wie schon lange nicht mehr. Die jüngsten Weiterentwicklungen von Analytics zeigen klar auf, dass klar im Vorteil ist, wer Möglichkeit dieses Tools wirklich ausnutzt. Einfache SEO-Keys werden zukünftig wohl ausschliesslich in den Webmaster-Tools abgefragt, wer umfassendes Kampagnen-Tracking mit Conversion-Optimierung will, der nutzt Analytics. Dieses mächtige Tool bot nämlich schon immer mehr als einfach Suchanfragen und Keys.

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